Wie dein Seelenplan dir hilft, deine wahre Größe zu erkennen

Hast du manchmal das Gefühl, dass viel mehr in dir steckt, als du bisher in deinem Leben zeigst?

Dass du bestimmte Fähigkeiten hast, die du selbst gar nicht besonders findest? Oder dass du schon lange eine Ahnung davon hast, was du eigentlich tun möchtest, dich aber nicht traust, diesem Gefühl zu folgen?

Mir ging es viele Jahre genauso.

Ich wusste, dass ich Menschen etwas mitgeben wollte. Dass ich sie unterstützen und ihnen helfen konnte, sich selbst besser zu verstehen. Doch wie weit mich dieser Wunsch einmal führen würde, hätte ich damals niemals für möglich gehalten.

Erst als ich meinen eigenen Seelenplan kennenlernte, begann ich, vieles in meinem Leben aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten.

Und das hat einiges verändert.

Als Yoga plötzlich mein Beruf wurde

Ursprünglich wollte ich Yoga nur für mich selbst lernen. Ich hatte körperliche Beschwerden und suchte nach einer Möglichkeit, mir selbst zu helfen.

Dass daraus einmal mein Beruf werden könnte, war überhaupt nicht geplant.

Doch nach meiner Yogalehrer-Ausbildung begann ich, Kurse zu geben. Ich merkte, wie viel Freude es mir machte, mein Wissen weiterzugeben und zu erleben, wie Menschen durch gezielte Übungen ihren Körper besser verstehen und Beschwerden lindern konnten.

Irgendwann wollte ich eigene Räume haben und Yoga zu meinem Beruf machen.

Das tat ich auch.

Allerdings veränderte sich mein Privatleben, und plötzlich musste ich meinen gesamten Lebensunterhalt selbst verdienen.

Mit ein paar Yogakursen war das kaum zu schaffen. Die Miete für das Yogastudio, meine Wohnung und alle anderen Lebenshaltungskosten liefen schließlich weiter.

Ich brauchte also neue Ideen.

Und genau in dieser Zeit begegnete mir etwas, das meinem Leben noch einmal eine völlig andere Richtung geben sollte.

Mein Seelenplan und eine Aufgabe, die mir viel zu groß erschien

Während einer spirituellen Ausbildung erfuhr ich, dass es eine Möglichkeit gibt, anhand des Seelenplans die eigenen Talente, Herausforderungen, Ziele und die Seelenaufgabe zu betrachten.

Natürlich war ich neugierig.

Ich hatte mich schon lange mit den Fragen beschäftigt, warum wir hier sind, welche Fähigkeiten wir mitbringen und weshalb uns bestimmte Themen im Leben immer wieder begegnen.

Also ließ ich meinen Seelenplan erstellen.

Als ich die Auswertung vor mir liegen hatte, war ich zunächst sprachlos.

Da standen Dinge über meine Fähigkeiten, die ich durchaus kannte, denen ich aber bisher keine besondere Bedeutung beigemessen hatte.

Und dann kam meine Seelenaufgabe.

Ein wesentlicher Teil davon lautete:

Lehrer der Lehrer sein.

Puh!

Ich weiß noch, wie groß mir diese Aufgabe damals vorkam.

Ich sollte andere Menschen ausbilden? Ihnen etwas beibringen, das sie später selbst weitergeben würden?

Konnte ich das überhaupt?

Ich hatte sofort jede Menge Einwände im Kopf. Ich wusste doch noch längst nicht genug. Andere waren viel erfahrener als ich. Und überhaupt, wer war ich denn, dass ich andere Menschen ausbilden sollte?

Kennst du solche Gedanken?

Da taucht eine Möglichkeit auf, die dich eigentlich begeistert, und im nächsten Moment fallen dir hundert Gründe ein, weshalb du dafür bestimmt nicht geeignet bist.

Genau so ging es mir.

Was wir gut können, halten wir oft für selbstverständlich

Besonders spannend fand ich damals, was mein Seelenplan über meine Talente aussagte.

Zum Beispiel fällt es mir leicht, aus vielen Informationen schnell das Wesentliche herauszufinden, Zusammenhänge zu erkennen und daraus neue Lösungen zu entwickeln.

Ich kann mich intensiv in ein Thema einarbeiten und das, was ich gelernt habe, so aufbereiten, dass andere Menschen es verstehen und praktisch anwenden können.

Außerdem habe ich schon immer gerne Menschen miteinander verbunden und versucht, auch bei schwierigen Situationen unterschiedliche Sichtweisen zu erkennen.

Aber weißt du, was das Verrückte daran ist?

Ich hielt all das für völlig normal.

Ich dachte tatsächlich: Das kann doch jeder!

Erst durch die Beschäftigung mit meinem Seelenplan begann ich zu erkennen, dass diese Fähigkeiten für mich eine besondere Bedeutung haben.

Und ich erlebe das heute auch bei vielen Frauen, die ihren Seelenplan kennenlernen.

Sie erzählen mir von Dingen, die ihnen leichtfallen, und sind ganz erstaunt, wenn ich sie darauf aufmerksam mache, dass darin eine besondere Stärke liegen könnte.

Manchmal sind wir so sehr damit beschäftigt, auf das zu schauen, was wir noch nicht können, dass wir unsere vorhandenen Fähigkeiten kaum wahrnehmen.

Dabei könnten gerade sie uns zeigen, welche Möglichkeiten wir bisher übersehen haben.

Ich habe mich trotzdem getraut

Die Aussage „Lehrer der Lehrer sein“ ließ mich nicht mehr los.

Je länger ich darüber nachdachte, desto stärker wurde mein Wunsch, etwas Eigenes zu entwickeln.

Ich hatte inzwischen viel Wissen über Yoga, Anatomie, Bewegung und die Zusammenhänge zwischen körperlichem und seelischem Wohlbefinden gesammelt.

Warum sollte ich daraus nicht eine Ausbildung machen?

Eine Ausbildung, in der andere Menschen lernen konnten, dieses Wissen selbst anzuwenden und weiterzugeben?

Also begann ich, meine eigene Heil-Yoga-Ausbildung zu entwickeln.

Natürlich waren meine Zweifel nicht plötzlich verschwunden.

Ich hatte immer noch Angst, mich zu zeigen, Fehler zu machen oder von anderen kritisiert zu werden.

Aber ich wollte es versuchen.

Und tatsächlich entstand innerhalb weniger Monate meine erste eigene Ausbildung.

Aus der Frau, die ursprünglich nur Yoga für sich selbst lernen wollte, war eine Ausbilderin geworden.

Zehn Jahre lang habe ich diese Heil-Yoga-Ausbildung geleitet.

Wenn ich heute darauf zurückblicke, muss ich manchmal schmunzeln.

Denn die Aufgabe, die mir damals viel zu groß erschien, wurde zu einem wichtigen Teil meines beruflichen Lebens.

Ich musste dafür nicht von Anfang an alles können. Ich habe gelernt, Erfahrungen gesammelt, manches verändert und mich immer wieder neuen Herausforderungen gestellt.

Vor allem aber habe ich mir irgendwann erlaubt, meine eigenen Fähigkeiten ernst zu nehmen.

Was ist eigentlich deine wahre Größe?

Wenn ich von der eigenen Größe spreche, meine ich damit nicht, dass wir etwas besonders Großartiges leisten oder von möglichst vielen Menschen bewundert werden müssen.

Für mich bedeutet es, die eigenen Fähigkeiten zu erkennen und sie auch zu nutzen.

Manche Menschen können wunderbar zuhören. Andere haben ein besonderes Gespür für Zusammenhänge, finden praktische Lösungen oder bringen Ruhe in schwierige Situationen.

Wieder andere können Menschen begeistern, Wissen vermitteln oder etwas erschaffen, das es vorher noch nicht gab.

All das sind Fähigkeiten, die wertvoll sein können.

Trotzdem vergleichen wir uns ständig mit anderen.

Wir sehen, was andere erreicht haben, und fragen uns, warum wir selbst noch nicht so weit sind.

Wir glauben, erst noch eine Ausbildung machen, mehr Erfahrung sammeln oder selbstbewusster werden zu müssen, bevor wir uns etwas zutrauen dürfen.

Dabei übersehen wir manchmal, dass wir längst viel mehr mitbringen, als uns bewusst ist.

Ich habe selbst erlebt, wie befreiend es sein kann, die eigenen Fähigkeiten einmal mit anderen Augen zu betrachten.

Wenn du dich fragst, woran du deine eigene Seelenmission erkennen kannst und was sie für dein Leben bedeutet, lies auch meinen Artikel über die Seelenmission.

Was dir dein Seelenplan zeigen kann

In meiner Seelenplan-Arbeit betrachten wir vier wesentliche Bereiche: deine Herausforderungen und Lernaufgaben, deine Talente, deine Ziele und deine Seelenaufgabe.

Gerade die Herausforderungen finde ich interessant.

Denn häufig sind es die Erfahrungen, mit denen wir uns besonders schwergetan haben, die uns später helfen, andere Menschen besser zu verstehen.

Ich konnte durch meinen Seelenplan einige schmerzhafte Erlebnisse aus meiner Vergangenheit anders betrachten.

Das bedeutet nicht, dass ich diese Erfahrungen heute gutheiße oder dass jeder Schmerz einen höheren Sinn haben muss.

Aber ich begann zu erkennen, welche Fähigkeiten ich im Umgang mit schwierigen Situationen entwickelt hatte.

Auch meine Ängste wurden dadurch nicht einfach verschwinden.

Die Angst, nicht gut genug zu sein, mich zu zeigen oder Fehler zu machen, hat mich noch eine ganze Weile begleitet.

Doch ich konnte bewusster damit umgehen.

Und ich musste nicht mehr warten, bis ich mich vollkommen sicher fühlte, bevor ich etwas Neues ausprobierte.

Das war für mich eine wichtige Veränderung.

Mein Seelenplan hat mir keine fertige Anleitung für mein Leben geliefert. Er hat mir vielmehr geholfen, mich selbst besser zu verstehen und Möglichkeiten zu erkennen, die ich vorher nicht ernst genommen hatte.

Du musst nicht jemand anderes werden

Heute begegne ich immer wieder Frauen, die das Gefühl haben, noch nicht am richtigen Platz zu sein.

Manche haben schon viele Ausbildungen gemacht und wissen trotzdem nicht, was sie eigentlich anbieten möchten.

Andere haben jahrelang für ihre Familie oder ihren Beruf funktioniert und fragen sich irgendwann, was sie selbst vom Leben erwarten.

Und einige spüren schon lange, dass sie besondere Fähigkeiten haben, trauen sich aber kaum, darüber zu sprechen.

Vielleicht kennst du das auch.

Du hast eine Idee, die dich begeistert, aber sofort meldet sich eine innere Stimme und erklärt dir, warum das bestimmt nicht funktionieren wird.

Oder du denkst, dass andere Menschen viel besser dafür geeignet wären.

Dann möchte ich dir etwas mitgeben, das ich selbst erst lernen musste:

Nur weil dir etwas leichtfällt, ist es noch lange nicht selbstverständlich.

Und nur weil du dir etwas bisher nicht zugetraut hast, bedeutet das nicht, dass du es nicht lernen kannst.

Du darfst deine Fähigkeiten ernst nehmen.

Du darfst neue Möglichkeiten ausprobieren und dabei Erfahrungen sammeln.

Und du darfst deine Vorstellungen davon, wer du bist und was du kannst, immer wieder überprüfen.

Je mehr ich mich mit meiner eigenen Seele beschäftigt habe, desto deutlicher wurde mir, welche Bedeutung sie für mein Leben hat. Warum ich die Verbindung zu unserer Seele für so wichtig halte, habe ich in meinem Artikel „Warum deine Seele existenziell ist“ beschrieben.

Ich habe nach meinen zehn Jahren als Heil-Yoga-Ausbilderin übrigens nicht aufgehört, Neues zu entdecken.

Meine Arbeit hat sich weiterentwickelt, und heute nimmt die Seelenplan-Arbeit einen wichtigen Platz darin ein.

Auch das gehört für mich dazu: Wir verändern uns im Laufe unseres Lebens. Was vor zehn Jahren wunderbar gepasst hat, muss heute nicht mehr das Richtige sein.

Möchtest du deinen eigenen Seelenplan kennenlernen?

Wenn du dich schon länger fragst, welche Fähigkeiten in dir stecken, welche Lebensthemen dich begleiten und was deine persönliche Seelenaufgabe sein könnte, dann lade ich dich ein, deinen eigenen Seelenplan kennenzulernen.

In meiner Ausarbeitung erfährst du, wie sich deine Herausforderungen, Talente, Ziele und deine Seelenaufgabe innerhalb dieses spirituellen Deutungssystems miteinander verbinden.

Du erhältst damit eine Möglichkeit, dich selbst aus einer anderen Perspektive zu betrachten und über deine persönliche Entwicklung nachzudenken.

Vielleicht entdeckst du dabei Fähigkeiten, die du bisher für völlig selbstverständlich gehalten hast.

So wie ich damals.

Erfahre hier mehr über deinen persönlichen Seelenplan.

Und jetzt bin ich neugierig:

Welche Fähigkeit fällt dir so leicht, dass du bisher dachtest, jeder Mensch könnte das?