Was du zu ISG Problemen wissen solltest

 

ISG Probleme weit verbreitet

 

In diesem Blog geht es darum, was du zu ISG Problemen wissen solltest!

 

In letzter Zeit treffe ich vermehrt auf Teilnehmer, die Schmerzen haben im hinteren Beckenbereich, die bis ins Gesäß, in die Hüfte und Beine ausstrahlen!

Sie waren bereits beim Orthopäden, haben die Diagnose bekommen, dass es mit ihrem ISGund Ischias-Nerv zusammenhängt. Sie erhalten Spritzen und schmerzlindernde Tabletten. Einige waren mehrmals beim Osteopathen, der das ISG gelöst hat. Doch nach einigen Tagen begann alles wieder von vorn!

 

Welche Symptome sie quälen

 

Sie wachen Nachts auf, weil es schmerzhaft ist, wenn sie sich umdrehen wollen oder weil sie nicht wissen, wie sie liegen sollen.

 

Tagsüber haben sie Schmerzen beim Sitzen, Stehen und Laufen!

 

Ihre Lebensqualität ist eingeschränkt, weil sie vieles nicht mitmachen können, wie Fahrradfahren, wandern, kegeln, tanzen! Sogar längere Kinobesuche sind eine Qual!

 

Kennst du solche Symptome auch? Bist du vielleicht selbst betroffen oder hast du Kursteilnehmer die darunter leiden?

 

Wenn du dich in der obigen Beschreibung wiederfindest, dann helfen dir vielleicht folgende Informationen!

 

Das solltest du wissen

 

Über die beiden Iliosakralgelenke, genannt ISG, sind die beiden Beckenschaufeln hinten mit dem Kreuzbein verbunden.
Dieses Gelenk lässt normalerweise keine große Beweglichkeit zu, da straffe Bänder die gelenkige Verbindung sichern.

Es gibt jedoch viele Menschen mit Schmerzen, die vom ISG ausgehen. Besonders Frauen leiden unter Blockaden im Iliosakralgelenk.

 

Um die Geburt zu erleichtern, lockern sich die Bänder in der Schwangerschaft, und das Gelenk kann blockieren.
Aber auch durch einen Sturz, eine ruckartige Bewegung oder ein Vertreten können Schmerzen lokal auftreten, oder aber in Rücken, Beine oder Becken ausstrahlen.

 

Eine Beckenverdrehung oder seitliche Verschiebung des Beckens können ebenfalls zu ISG Blockierungen führen.
Bei einer Verdrehung des Beckens wird eine Beckenseite überlastet, während die andere überdehnt und geschwächt wird, daher können hier die Bänder gelockert sein!

 

Weitere Ursachen einer ISG Blockade können sein wie z. B. Beinlängendifferenzen, unterschiedlich ausgeprägte Muskeln an der Rückseite der Oberschenkel, Becken- oder Wirbelsäulentrauma. Auch Fehlhaltungen wie gewohnheitsmäßiges Sitzen mit übereinandergeschlagenen Beinen oder Fehlbelastung der Beine beim Stehen können eine Blockade bewirken.

 

Sicherlich ist die Aufzählung nicht abschließend. Eine Beckenverdrehung bewirkt eine ungleiche Belastung der Hüftgelenke, der Kniegelenke, der Iliosakralgelenke sowie beider Seiten der Wirbelsäule.

 

Ischiasbeschwerden durch eingeklemmte Nerven

 

Oft sind Nerven komprimiert die sich als „Ischiasbeschwerden“ bemerkbar machen. Fakt ist, dass einer der Nerven aus dem Lumbalgeflecht beeinträchtigt wird und für Schmerzen sorgt.

Wird die Blockade beseitigt, wird meistens auch der entsprechende Nerv befreit, wenn er nicht schon entzündet ist. Sollten die ISG Beschwerden schon länger anhalten, kann Dir ein guter Osteopath oder Chiropraktiker helfen, die Blockade manuell zu beseitigen. Danach kannst Du stabilisierende Übungen für die Muskulatur rund um das ISG ausführen.

 

Botschaft des Körpers

 

Nach meiner eigenen Erfahrung hat es seinen Grund, warum der Körper diese Symptome macht. Meine Theorie: Der Körper ist Botschafter meiner Seele!

 

Er meldet sich unangenehm, wenn ich in irgendeiner Form aus dem Gleichgewicht geraten bin. Sei es emotional, weil ich unter Umständen über einen langen Zeitraum meine Gefühle unterdrücke. Alles andere ist vielleicht wichtiger als ich!

 

Auch seelische Bedürfnisse werden möglicherweise nicht gehört, weil ich funktioniere oder der Alltag mich völlig einnimmt!

 

Darauf werde ich in meinem nächsten Blogartikel zentraler eingehen!

 

Was kannst du tun, um dein ISG zu entlasten?

 

1. Zunächst beobachte, ob die Ursache in einer Fehlhaltung liegt. Schlägst Du Deine Beine oft im Sitzen übereinander? Das ist Gift für das ISG und kann auf Dauer zu einer Beckenverdrehung führen. Achte im Alltag darauf, dass beide Füße gleichmäßig Kontakt zum Boden haben!

 

2. Stehst Du oft auf einem Bein und das andere Bein ist angebeugt? Dies führt auf Dauer zu einem Beckenschiefstand und wirkt belastend auf das ISG. Solltest Du Dich im Alltag öfter dabei erwischen, dann verändere sofort die Position und verlagere Dein Körpergewicht gleichmäßig auf beide Beine!

 

3. Falls Du beim Schlafen auf der Seite liegst, solltest Du das obere Bein auf ein Kissen betten, um das ISG zu entlasten!

 

Du möchtest mehr Tipps, um dein ISG zu stabilisieren?

 

In meinem nächsten Live-Webinar werde ich dir viele Tipps und Erklärungen geben, wie das ISG mit deiner Beckenpower zusammenhängt, was du im Alltag konkret tun kannst und wie du künftig dauerhaft Entlastung finden kannst, in dem du dich um die Erfüllung deiner emotionalen und seelischen Bedürfnisse kümmerst!

 

Willst du dabei sein?

 

 

 

 

 

Ich freue mich sehr, wenn du dabei bist! Melde dich auch an, wenn du keine Zeit hast! Es lohnt sich und du bekommst eine Aufzeichnung per Mail zugeschickt!