In der letzten Zeit wurden mir mehrere Fragen zu Heil-Yoga gestellt! Heil-Yoga: was steckt dahinter?

Heil-Yoga: Was steckt dahinter?

In diesem Artikel erkläre ich dir was hinter Heil-Yoga steckt. Inhalte und Details zu meiner Heil-Yoga Fach-Ausbildung bekommst du hier.

Warum heißt deine Ausbildung „Heil-Yoga“?

Heil-Yoga Übungen

Heil-Yoga Übungen

Nachdem ich mich vor 18 Jahren selbständig gemacht habe, bot ich meine Yogakurse für unterschiedliche Zielgruppen mit körperlichen Problemen an, z. B. „Yoga bei Blasenschwäche“, „Yoga für den Rücken“, „Yoga bei Gelenksproblemen“.

Die Kurse wurden gut angenommen und waren kontinuierlich ausgebucht. Sie wurden sogar von Ärzten, wie Orthopäden und Gynäkologen empfohlen.

Außerdem hatte ich zwei große Gruppen mit älteren Frauen, die viele Einschränkungen hatten. Dort konnte ich wertvolle Erfahrungen machen im Umgang mit den Beschwerden der Damen, die mir heute zu gute kommen!

In 2003 begann ich Seminare für Yogalehrerinnen zu leiten, in denen es genau um diese Themen ging. Ich unterrichtete beispielsweise, wie die Wirbelsäule funktioniert, was sie braucht und wie man Yoga gezielt bei Rückenschmerzen einsetzen kann. Viele weitere Seminare rund um den Bewegungs-, Verdauungsapparat und Herz-Kreislaufsystem kamen hinzu.

2008 kam mir dann die Idee, alle bisher ausgearbeiteten Seminare in einer Ausbildung zusammen zufassen. Ich habe nach einem Namen gesucht.

Eine meiner Kursteilnehmerinnen sagte zu mir, nachdem sie bereits nach kurzer Zeit keine Rückenschmerzen mehr hatte: „Du machst ein richtig gutes Heil-Yoga“!

So war der Name geboren! Ich hatte damals schon die Vision, mein vielfältiges Wissen an andere Yogalehrerinnen weiterzugeben!

Mein Anliegen ist, damals wie heute, dass es viel mehr Yogalehrerinnen geben sollte, die individueller unterrichten in Einzel- oder Kleingruppenarbeit.

Um für mich noch mehr Wissen und Sicherheit im Umgang mit den Symptomen meiner Schülerinnen zu erhalten, habe ich später eine Heilpraktiker-Ausbildung absolviert. Damit erhielt ich weitere umfangreiche medizinische Informationen zu vielen Erkrankungen.

Ich lernte was ich darf, was ich nicht darf und wo meine Grenzen als Yogalehrerin sind. Das kommt mir im Unterricht sehr zu Hilfe.

Meine Methodik und den Begriff des Heil-Yoga habe ich dann schützen lassen. Seitdem nenne ich die Ausbildung Heil-Yoga Fach-Ausbildung.

 

Gebe ich mit „Heil-Yoga“ ein Heilversprechen?

Nachdem ich die Idee hatte, den Begriff Heil-Yoga schützen zu lassen und damit sichtbar zu werden, habe ich mich rechtlich beraten lassen. Es ist richtig, dass wir in Deutschland und auch in Österreich keine Heil-Versprechen geben dürfen.

Der Begriff „Heil-Yoga“ soll suggerieren, dass meine Methodik sich vom herkömmlichen Yogaunterricht unterscheidet.

Ich möchte damit ganz konkret Menschen anziehen, die Einschränkungen haben und sich nicht trauen Yoga zu machen, weil sie nicht so beweglich sind und diverse Probleme haben.

Ich möchte, dass jeder Mann und jede Frau – egal wie alt oder beweglich- die wohltuenden Wirkungen von Yoga kennen lernen kann.

Mein Ziel ist, Yoga an die individuellen Gegebenheiten des Körpers anzupassen und es jedem zu ermöglichen Yoga zu üben.

 

Yoga – nicht nur Körperübungen

Dabei ist Yoga nicht nur auf die Körperübungen beschränkt. Yoga möchte Körper, Geist und Seele miteinander verbinden.

Mir ist aufgefallen, dass viele Menschen wie „seelenlos“ durch ihr Leben laufen!

Sie sind gefangen im Hamsterrad ihrer Gewohnheiten, die oft schädlich und krankmachend sind. Sie haben oft negative Glaubenssätze und Ansichten über sich und ihr Leben.

Ich möchte aufzeigen, wie die geistigen Gesetze funktionieren und den Menschen helfen, wieder Verbindung zu ihren spirituellen Anteilen zu erhalten! Damit kann sehr viel präventiv bewegt werden, so dass der Körper erst gar nicht krank werden muss!

Gedankenhygiene, das Erlernen von emotionaler Intelligenz, ein Gleichgewicht zwischen Aktivität und Passivität, mehr gezielte Bewegung, gesunde Ernährung neue Denk- und Alltagsgewohnheiten sind ungemein hilfreich.

Weiterhin braucht es eine gesunde Selbstbestimmung, die mit den eigenen Werten und Ethik einhergehen. Viele Menschen kennen ihre Werte nicht und folgen völlig unbewusst fremden Vorstellungen! Sie wundern sich, warum sie unglücklich sind und krank werden.

Das alles in das Bewusstsein zu holen und ggf. zu verändern gehört für mich zum Yoga!

 

Heil-Yoga bedeutet Hilfe zur Selbsthilfe

Man bewegt sich im präventiven Bereich!

Als Yogalehrerin bin ich keine Therapeutin, sondern ich gestalte und leite individuelle Übungsprogramme an.

Vielmehr sehe ich mich als Bindeglied zwischen den Ärzten, die die Diagnose stellen, den Physiotherapeuten, die die akuten Beschwerden therapeutisch behandeln und den betroffenen Menschen.

Als Yogalehrerin helfe ich ihnen mit ganzheitlichen Übungsprogrammen selbst etwas für sich zu tun.

Ich gebe Hilfe zur Selbsthilfe!

 

Was solltest du beachten, wenn du Heil-Yoga unterrichten willst?

Wie bereits erwähnt, unterrichtest du Yoga und erstellst für die betroffenen Menschen Übungsprogramme, die sie zu Hause für sich selbst üben können.

Damit gibst du Hilfe zur Selbsthilfe. So sollte es auch nach außen kommuniziert werden. Du gibst kein Heilversprechen, sondern zeigst den Menschen, wie sie selbstverantwortlich etwas für sich tun können.

Was dabei jedoch wichtig ist, dass du Wissen zu den gängigen Beschwerden hast und auch deine Grenzen kennst, wann die Schülerin zum Arzt geschickt werden sollte.

Du solltest wissen, wie der Körper funktioniert, wie sich die Asanas auf den Körper und ggf. Beschwerden auswirken, welche Übungen geeignet und welche kontraproduktiv sind.

Du solltest Alternativ-Übungen kennen und wissen, wie sie im Alltag einfach durchgeführt werden können.

Gut ist, wenn du eine große Bandbreite an Alltagsübungen kennst, eine gute Intuition hast und die Menschen motivierst, zu Hause zu üben.

Weiterhin ist hilfreich, wenn du dich mit der Funktionsweise des menschlichen Bewusstseins und der Seele auskennst und weißt, wie du Energiearbeit in deine Yogapraxis mit einbeziehen kannst!

Yoga ist ein ganzheitlicher Weg, der meiner Meinung nach nicht nur das Körpersymptom bedient!

Der Mensch ist aus dem Gleichgewicht gefallen! Das wirkt sich körperlich aus!

Hier kannst du beispielsweise die menschlichen Grund-Bedürfnisse in die Aufmerksamkeit nehmen, damit dafür gesorgt wird, dass sie erfüllt werden und auch alle Lebensbereiche im Gleichgewicht sind.

Ist der Mensch im Gleichgewicht – innerlich und äußerlich- braucht der Körper das Symptom nicht mehr.

 

Fachwissen erhalten

Mein Anliegen ist es, den Yogalehrerinnen mehr Fachwissen zu vermitteln, wie sie ganzheitlich Hilfe zur Selbsthilfe geben können und damit eine Brücke zu erschaffen zwischen Schulmedizin, Therapie und Yoga.

Damit unterstützen wir auch das Gesundheitswesen!

Meine Ansicht: Wenn die Menschen selbst gut für sich sorgen, dann haben sie weniger Krankheiten und es muss nicht mehr so viel Geld für Behandlungen ausgegeben werden. Yoga ist da eine sehr wirkungsvolle Unterstützung!

 

Ausbildung Heil-Yoga

Interessierst du dich dafür, den Menschen gezielter „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu geben und sie individuell bei ihren Symptomen zu unterstützen?

Willst du sicherer werden im Umgang mit den Beschwerden deiner Yogaschüler?

Schau dir hier die Inhalte der Heil-Yoga Fach-Ausbildung an, die ab 01.10.2019 in Bad Zwesten startet!

Fach-Ausbildung Heil-Yoga Bad Zwesten

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Ich freue mich auf dich!