Ahimsa: Hör auf zu kämpfen!

Im Yoga Sutra des Patanjali heißt es zu Ahimsa:
„Wer fest verankert ist in der Gewaltlosigkeit, in dessen Umgebung schwindet die Feindschaft.“

In der heutigen Zeit ein hochaktuelles Thema!

 

Was bedeutet Ahimsa konkret und wie kann ich es im Alltag umsetzen?

Ahimsa bedeutet übersetzt: Gewaltlosigkeit, Friedfertigkeit.

Damit gemeint ist zunächst eine innere Geisteshaltung, die bei mir beginnt.

Vielleicht kennst du auch Situationen in denen du gegen das, was du im Außen erlebst, innerlich kämpfst?

Du hast Widerstand gegen das Wetter, gegen den Wecker, der morgens schellt, gegen den Arbeitskollegen, der schlampig arbeitet, gegen die Gewohnheiten deines Partners, gegen den Anrufer, der dich nervt, gegen den Nachbarn, der dich kritisiert, gegen den Mangel an Geld auf deinem Konto…

Sicherlich gibt es noch viele Beispiele in denen du „gegen“ etwas bist!

Allein das ist schon Kampf, oder anders ausgedrückt:

Du willst mit Gewalt etwas anderes, als da ist!

 

Dein Ego kämpft gern!

Dein Ego ist so gepolt, dass du ständig gegen etwas kämpfst. Und genau das hält dich in einem Geisteszustand der Gewalt! Der Schlüssel zu Gewaltlosigkeit und Friedfertigkeit liegt in der Akzeptanz dessen, was sich im Außen zeigt!

 

Kampf im Yoga

Oft kämpfen wir auch gegen das, was sich in unserem Körper zeigt!

Im Yoga besteht die Gefahr, dass du Asanas, so wie du sie gelernt hast, ausführst und dabei die Grenzen deines Körpers oder die deiner Yogateilnehmer überschreitest!

So geschah es mir vor fast 25 Jahren, bevor ich zum Yoga kam, mit der Haltung „Halasana“ (Haltung des Pfluges). Ich zog mir durch diese Übung einen heftigen Bandscheibenvorfall zu!

 

Gibt es Alternativen?

Das war für mich damals der Grund, warum ich für meinen Körper Alternativen gesucht habe! Ich habe mich gefragt: Muss ein Asana wie „Halasana“ – der Pflug, wirklich so extrem ausgeführt werden? Wie könnte ich das auch anders üben?

Wie könnte ich Pashimottanasana abwandeln oder besser vorbereiten, damit mein unterer Rücken damit klar kommt!?

Ich habe mir danach jedes klassische Asana vorgenommen und analysiert: Was will diese Haltung bewirken? Wie könnte es auch einfacher gehen? Wie können meine Teilnehmer die gleichen Wirkungen erfahren mit einfachen Übungen?

 

Neue Gebrauchsanweisung

Dazu kam, dass ich mir die anatomischen und funktionellen Strukturen des Körpers angeschaut habe. Ich fragte mich:

  • Wie wollen die Muskeln behandelt werden?
  • Wie funktionieren die Gelenke und was brauchen sie?
  • Wie kann ich die Faszien mit in die Praxis einbeziehen?
  • Welche Strukturen sind wirklich wichtig, damit der Körper gesund und harmonisch funktioniert?
  • Wie kann ich die Skelettmuskulatur mehr in die Praxis mit einbeziehen?

Dabei kam ich zu erstaunlichen Ergebnissen und habe meine Yogapraxis entsprechend verändert und angepasst.

Die Ergebnisse waren bahnbrechend! Meine Kursteilnehmer waren begeistert, weil sie bereits nach wenigen Yogastunden Besserung und mehr Wohlgefühl spürten!

 

Gedanken und Gefühle „in-formieren“

Später wurde mir bewusst, dass auch meine Gedanken und Gefühle starken Einfluss auf meinen Körper haben!

Sie in-formieren den Körper! Das bedeutet: Sie bringen meinen Körper „in Form!“

Was denkst du? Was macht Kampf in deinem Körper?

Auch hier begann ich mich zu beobachten:

Wo kämpfe ich in meinen Gedanken gegen etwas?

Wie kann ich mehr Frieden und Akzeptanz in meine Gedanken bringen?

Ich kann diese Akzeptanz erlangen, indem ich mich beobachte und mir folgende Fragen stelle:

 

Wozu dient mir das? Was lerne ich daraus?

Aus dem: „Das will ich nicht“ und der Bewertung, dass es schlecht ist, neutralisiert sich meine Sichtweise und ich erhalte in der Reflektion der Situation, eine neue Betrachtungsweise, die mich wieder in die Mitte führt!

So entwickelt sich in mir diese Geisteshaltung „Ahimsa“ Friedfertigkeit, weil ich aufhöre „gegen“ alles zu kämpfen! Ich komme immer mehr in einen Zustand der Gelassenheit, Ausgeglichenheit.

Dies spiegelt sich dann auch in meinem Umfeld wieder.

Ein Mensch, der Friedfertig ist und in sich ruht, ist eine Oase für sein Umfeld!

So kann sich in dir mehr und mehr das Yama verankern:

„Wer fest verankert ist in der Gewaltlosigkeit, in dessen Umgebung schwindet die Feindschaft!“

 

Philosophie im Heil-Yoga

Die Yamas und Niyamas habe in meinem Heil-Yoga® einen hohen Stellenwert!

Genauso wie die geistigen Gesetze, wie die anatomischen, funktioniellen, emotionalen, seelischen und energetischen Prinzipien!

Meine Prämisse ist: Wie kann ich das im Alltag leben und integrieren?

 

Yoga leben im Alltag

Meine damalige Ausbildungsleiterin hat einen Satz gesagt: Wenn du Yoga nicht im Alltag leben kannst, ist es nichts wert!

Das hat mich geprägt und möchte ich gern an meine Ausbildungsschülerinnen weitergeben.

Yoga ist für mich ein „Seelen-Bewusstseins-Weg“!

Eine Möglichkeit meine Persönlichkeit mehr und mehr in einen Diamanten zu verwandeln, der ich im Kern bereits bin!

 

🌟 P.S:

Spricht dich das an? Dann schau dir meine sehr individuelle und einzigartige Heil-Yoga Ausbildung an!

Hier bekommst du all das, was ich selbst gelernt und im Lauf meiner mehr als 20 jährigen Lehrtätigkeit in Kursen, Seminaren und Einzelarbeit erarbeitet habe!✨
Alles, was du erfährst ist erprobt und sehr wirkungsvoll auf tiefen, inneren Ebenen und bewirkt mehr Wohlgefühl von innen heraus! Wenn du das in deine eigenen Yogapraxis und in deinen Kursen anwendest, veränderst du dein und das Leben deiner Schülerinnen!😇
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